Bezahlbares Wohnen

Wohnungsumfrage zeigt: Bezahlbarer Wohnraum ist in Langenfeld Mangelware!

Im Januar 2017 führte der Arbeitskreis „Langenfeld – Sozial“, dem Mitglieder von SPD, GRÜNEN und KAB*) angehören, eine Befragung zum Thema „Wohnen in Langenfeld“ durch. Noch vor zwei Jahren hatte eine Untersuchung zum Wohnungsmarkt in Langenfeld (GEWOS-Studie) ein vergleichsweise rosiges Bild der Langenfelder Wohnungslandschaft gezeichnet. Die zurückgeschickten, ausgefüllten Fragebögen sprechen dagegen eine ganz andere Sprache:

Jeweils über 80 Prozent der antwortenden Mieter und Mieterinnen können sich nicht der Aussage anschließen, dass es in Langenfeld genug Wohnraum für alle gäbe und sind vielmehr der Ansicht, dass es an bezahlbarem Wohnraum bzw. an Sozialwohnungen fehlt.

Und sogar jeweils über 90 Prozent halten das Wohnungsangebot für überteuert und sind der Ansicht, dass bei der Errichtung preiswerten Wohnraums Stadtrat und Verwaltung selber aktiv werden müssen, statt den Wohnungsbau ausschließlich privaten Investoren zu überlassen.

– Wohnen in Langenfeld – Zusammenfassung der Ergebnisse

*) Katholische Arbeitnehmerbewegung Langenfeld/Monheim

Bezahlbares Wohnen

Wohnen in L

Die Preise für Wohnraum steigen. Nicht nur in den Großstädten wie Köln oder Düsseldorf. Auch in Mittelstädten wie Langenfeld sind hohe und steigende Mieten ein Thema. In unserer Stadt mehren sich seit einigen Jahren die Stimmen, die auf einen zunehmenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum hinweisen. 2014/2015 ließ die Stadtverwaltung ein Gutachten zur Wohnungsmarktsituation erstellen, das in Langenfeld aber keine Fehlentwicklung sah. Stadtverwaltung und CDU fühlten sich durch dieses Ergebnis bestätigt, bei SPD und GRÜNEN stieß es auf Kritik und Unverständnis. Inzwischen sieht auch der Bürgermeister Handlungsbedarf und stellt Baugrundstücke zum ermäßigten Preis für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung.

In einer gemeinsamen Fraktionssitzung von SPD und GRÜNEN soll dieses Thema erneut vertieft werden. Dazu ist als Gast die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung KAB eingeladen. Zwei Referenten, Herr Dr. Michael Schäfers von der KAB und Herr Rainer Sartoris vom SKF (Sozialdienst katholischer Frauen) werden sachlich in das Thema einführen. Danach soll sich eine hoffentlich rege Diskussion anschließen. Da die Veranstaltung öffentlich ist, sind alle Langenfelder herzlich zu dieser Informationsveranstaltung eingeladen. Sie findet am Mittwoch, den 11. Mai um 18:30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses statt.

Antrag HaFi: Gründung einer städtischen Wohnungsgesellschaft

Antrag:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Gründung einer städtischen Wohnungsgesellschaft, gegebenenfalls unter dem Dach der Stadtentwicklungsgesellschaft, zu prüfen. Insbesondere sollen rechtliches Konstrukt, Personalbedarf, Anschubfinanzierungen und mittelfristige Entwicklungsmöglichkeiten hinsichtlich Aufwand und Ertrag geprüft werden.

Begründung:
Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Langenfeld kann auf Dauer nur durch eine Ausweitung des öffentlich geförderten Wohnungsbaus sichergestellt werden. Die Situation in Langenfeld zeigt, dass dies ausreichend und kontinuierlich nur mit einem Träger möglich ist, der sich auch dem Gemeinwohl verpflichtet fühlt. Sich allein auf die Initiative privater Investoren zu verlassen, scheint hier nicht auszureichen. Darüber hinaus stellt die Versorgung mit Wohnraum ein Grundbedürfnis dar, dass dem einer Grundversorgung mit Strom, Gas und Wasser gleichzusetzen ist, bei der ebenfalls öffentliche Versorger ihr qualifizierte und ökonomisches Handeln täglich beweisen.

Bebauung des Stadtwerke-Geländes: Leuchtturmprojekt oder Mittelmaß?

Mit der öffentlichen Anhörung zum Bebauungsplan „Richrather Straße / In den Griesen“ sind die Planungen zur Bebauung des alten Stadtwerkegeländes in die entscheidende Phase getreten. Die vorgestellten Planungen des Investors reichen allein nicht aus, um auch Baurecht zu schaffen. Dazu bedarf es eines vom Rat der Stadt Langenfeld beschlossenen Bebauungsplanes, der dann rechtsverbindlich festlegt, wie und unter welchen Vorgaben gebaut… Weiterlesen »

GRÜNE lehnen Ausschreibungsergebnis zum alten Stadtwerke-Gelände ab!

Nach dem Umzug der Feuerwehr und der Stadtwerke soll das zentrumsnahe Gelände nun mit Wohnhäusern bebaut werden. Dazu gab es eine europaweite Ausschreibung, deren Ergebnis jetzt vorliegt. Von den ursprünglich sieben Bietermeldungen sind nur noch zwei Bieter für Grundstückskauf und Bebauung im Rennen, deren Entwürfe im Planungsausschuss vorgestellt wurden. „Für uns erfüllen beide Planungen nicht die Forderungen, die wir an die… Weiterlesen »

Antrag zum Sozialausschuss

Antrag auf Entwidmung des Übergangsheims Berghausener Straße und Überführung dieser Gebäude in Sozialwohnungen

Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt, das Wohnheim an der Berghausener Straße als städtische Unterkunft zu endwidmen mit dem Ziel, die Wohnungen als Sozialwohnungen bereitzustellen.

Für die ggf. erforderlichen Arbeiten in diesen insgesamt 6 Wohnungen, werden im Haushalt 60.000 EUR eingestellt.

Begründung:

Der Bestand an Sozialwohnungen in Langenfeld ist in Anbetracht des Bedarfs unzureichend. Dieses wurde von der Verwaltung bestätigt durch die Bekanntgabe von Wohnungssuchenden mit Wohnberechtigungsschein und den Zahlen über die Vermittlung in entsprechende Wohnungen. Auch ausländische Flüchtlinge haben größte Schwierigkeiten, nach Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis eine preiswerte Wohnung zu erhalten.

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Antrag auf Erstellung eines kommunalen Wohnungsmarktberichtes

Antrag:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, einen kommunalen Wohnungsmarktbericht insbesondere im Hinblick auf Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen und Menschen im Leistungsbezug z.B. nach SGB XII, zu erstellen.

Der Bericht soll enthalten:

Den Mietpreisindex in Langenfeld- Bestand an Sozialwohnungen in Langenfeld: Stand 2005 und 2010.- Anzahl der Personen im Leistungsbezug SGB Xll und ALG ll – Anzahl der Wohnberechtigungsscheininhaber – Anzahl der Wohnungsvermittlungen des Wohnungsamtes in Sozialwohnungen in 2008 und 2009- Erfahrung und Prognose des Wohnungsamtes über jährlich freiwerdende Sozialwohnungen, die als Sozialwohnungen weitervermietet werden.

  1. Die Verwaltung aktualisiert den Wohnungsmarktbericht in regelmäßigen Abständen
    (Vorschlag: alle 2 – 3 Jahre)
  2. Die Verwaltung erarbeitet Vorschläge, wie einem Mangel an preiswerten Wohnraum entgegengesteuert werden kann.

Begründung:

Aufgrund vieler Anfragen durch Langenfelder Bürgerinnen und Bürger ist bei der Fraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN der Eindruck entstanden, dass preiswerter Wohnraum in Langenfeld immer knapper wird.

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