Kinder

GRÜNE und SPD wollen ein besseres Integrationskonzept


Rechts im Bild: Neue Flüchtlingsunterkunft an der Theodor-Heuss-Straße

Trotz langer Verhandlungen zwischen den Fraktionen des Rates gelang es am Ende nicht, sich auf einen gemeinsamen Text für ein Langenfelder Integrationskonzept zu einigen. Die Langenfelder GRÜNEN bedauern dies ausdrücklich, sehen hier aber insbesondere die Ratsfraktion der CDU in der Verantwortung, die sich wenig kompromissbereit zeigte. Sie machte die Textvorschläge der Verwaltung zu den ihren und war nicht bereit, davon auch nur um einen Punkt abzurücken. Am Ende der Gespräche blieben deshalb vier deutliche Differenzen übrig, zu denen SPD und GRÜNE nun eigene Anträge zur Schlussabstimmung im Rat am 28.03.17 eingebracht haben:

  • Verwaltung und CDU wollen das Konzept auf anerkannte Asylbewerber/Flüchtlinge und solche im laufenden Verfahren mit sogenannter „Bleibeperspektive“ beschränken. Geduldete (oft mehrjährig) sollten schon nicht mehr dazugehören. GRÜNE und SPD wollen keine Flüchtlinge 1. und 2. Klasse und deshalb die Zielgruppe erweitern
  • GRÜNE und SPD wollen die Flüchtlinge im Gegensatz zu Verwaltung und CDU auch durch ausgebildete Sozialarbeiter betreut sehen und nicht nur durch Verwaltungsmitarbeiter, Honorakräfte und Ehrenamtliche
  • desgleichen soll die Arbeit der städtichen Schulsozialarbeiter (in Langenfeld „Schnittstellenmanager“ ganannt) auch die Flüchtlingskinder in den Schulen mit einbeziehen
  • schlussendlich sollen Familien mit minderjährigen Kindern bevorzugt in Einzelwohnungen und nicht in den Unterkünften untergebracht werden, soweit solche Wohnungen zur Verfügung stehen

Die Anträge im Wortlaut…

Grüne entsetzt: CDU kassiert Beschlüsse des Jugendhilfeausschusses wieder ein!

Die CDU-Fraktion hat am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss zwei im Jugendhilfeausschuss mit großer Mehrheit gefasste Beschlüsse zum Haushalt wieder rückgängig gemacht. Die jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN, Elke Hirsch-Biermann, ist entsetzt, mit welcher Arroganz die CDU die Entscheidungen des Fachausschusses übergeht. „Den von den GRÜNEN eingebrachten Antrag auf Verwendung der vom Land bereit gestellten Mittel zur Einrichtung von 2 Schulsozialarbeiterstellen… Weiterlesen »

Anträge zum Haushalt 2015 – Jugendhilfeausschuss

zur Beratung des Haushaltes 2015 hat die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN folgenden Änderungsantrag:

+140.000€ Einstellung von zwei weiteren SchnittpunktmanagerInnen
Die vom Land NRW zur Verfügung gestellten Fördergelder sollen für den Ausbau der Stellen von Schnittpunktmanagern genutzt werden. Vor dem Hintergrund, dass bisher lediglich eine Stelle zur Betreuung der Grundschulen eingerichtet wurde, ist eine Anpassung an den tatsächlichen Bedarf der Schulen vorzunehmen und die Einrichtung weiterer Stellen notwendig.

Bürgermeister betreibt unlautere Werbung in eigener Sache

Im letzten Jahr ließ sich Bürgermeister Frank Schneider von der Presse feiern, weil er die neue Anlaufstelle für Konfliktbewältigung in den Schulen „Schnittpunkt“ nach Streichung der Landesmittel aus eigener Tasche finanziert. Nachdem die Landesregierung neue Mittel nach dem Bildung- und Teilhabegesetz für sozialpädagogische Maßnahmen an den Schulen zur Verfügung gestellt hat, fragte die jugendpolitische Sprecherin der Grünen Elke Hirsch-Biermann bereits… Weiterlesen »

GRÜNE: Zusätzliche Stelle für Schnittpunkt war längst überfällig

Nach den Sommerferien hat die Verwaltung das geforderte Konzept für die Erweiterung des „Schnittpunkt“ in den Gremien vorgelegt. Die Einbeziehung der Grundschulen in das an die Schulsozialarbeit angelehnte „Schnittpunkt“-Konzept war längst überfällig. Seit Jahren schon fordern die Langenfelder Grünen im Schulausschuss Sozialpädagogen, um die Schulen zu unterstützen. „Bis jetzt werden nur die Haupt- und Realschulen in dem Konzept berücksichtigt. „Schule… Weiterlesen »