Naturschutz

GRÜNE gegen Plastikflut auf dem Kinder- und Familienfest

Wer in diesem Frühjahr mit offenen Augen über das Kinderfest im Freizeitpark ging, musste leider feststellen, dass der Einsatz von Plastikgeschirr an den Ständen gang und gäbe war. Dies ist eindeutig ein Rückschritt gegenüber der Praxis früherer Jahre, als noch das Spülmobil im Einsatz war. Nach Ansicht der GRÜNEN ist die Stadt als Veranstalter in der Verantwortung, für Abhilfe zu sorgen und die Verwendung von Mehrweggeschirr wieder zum Standard zu machen.

Dazu muss man nicht die zu erwartende EU-Regelung zur Eindämmung der Plastikflut abzuwarten. Hier sollte die Stadt Langenfeld eigenständig eine Strategie zur Abfallvermeidung bei diesem beliebten Fest im Freizeitpark entwickeln und umsetzen.
 
 
Zu unserem Antrag…

Vierspuriger Ausbau der A3 erreicht auch Langenfeld

A3 AusbauDen wenigsten Menschen in Langenfeld ist bewußt, dass der vierspurige Ausbau der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Hilden und der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen in einigen Jahren Realität werden kann. Aktuell hat jetzt das Planverfahren für dieses Vorhaben begonnen.

Erste Informationen dazu wollen die GRÜNEN jetzt mit einer Anfrage im Planungsausschuss von der Stadtverwaltung erhalten.
 
 
Zum Text der Anfrage …

Freizeitparadies Berghausen?

In der Ratssitzung am 20. März wurde die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans sowohl für den Bereich der Wasserski-Anlage wie des Sportzentrums in Berghausen beschlossen. Ein Bebauungsplan, der die wohl umfangreichste Nutzungserweiterung seit der Entstehung dieser beiden Einrichtungen mit sich bringen wird. Bei diesen Erweiterungen geht es immer weniger um den Sport, um das gelegentliche Freizeitvergnügen auf den Wasserski-Bahnen oder der neuen “Stehenden Welle”, sondern immer mehr um eine Rundum-Vermarktung, …..
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Raubbau am Grüngürtel geht weiter!

Nach siebenjähriger Beratungszeit wurde am 14. Dezember 2017 der neue Regionalplan für die Planungsregion Düsseldorf, zu der auch Langenfeld gehört, vom zuständigen Regionalrat beschlossen. Die „ganz große Koalition“ im Regionalrat von CDU/SPD/FDP hat schon sehr frühzeitig dem Druck der Wirtschaft und der Kommunen nach mehr Siedlungsflächen nachgegeben.

Mit der Aufnahme weiter ausufernder Siedlungsflächen in den Regionalplan hat sich auch die hiesige Stadtverwaltung, unterstützt von CDU-, FDP- und teilweise SPD-Fraktion mit ihren Forderungen an den neuen Regionalplan in vielen Punkten durchgesetzt. Was bedeutet dies jetzt für die weitere Entwicklung in Langenfeld:

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Linker Kartenausschnitt: Neue Gewerbe- und Wohnbauflächen in Richrath – rot schraffiert

Innerstädtische Verdichtung – Eine Gratwanderung am Beispiel Steinrausch/Martinstraße

Seit Ihrer Gründung vor über 35 Jahren hat die Langenfelder GRÜNEN der ständige Verlust an Natur und freier Landschaft umgetrieben. So haben wir uns in dieser langen Zeit regelmäßig gegen fast jeden Bebauungsplan ausgesprochen, der unseren Grüngürtel wieder ein Stück kleiner und unsere natürliche Umwelt wieder ein Stück ärmer gemacht hat. Leider haben wir als GRÜNE die ausufernde Bebauung, die dabei ja hauptsächlich noch aus einer flächenfressenden Einfamilienhaus-Bebauung bestand, aufgrund der in Langenfeld bestehenden Mehrheitsverhältnisse im Rat nicht verhindern können. Dabei zeigt sich heute auch immer mehr, dass diese Baupolitik der letzten zwanzig, dreißig Jahre viel zu sehr am Gewinnstreben der Investoren orientiert war und weniger am tatsächlichen Wohnungsbedarf der Bevölkerung.

Denn heute stehen wir vor der Situation, dass es in Langenfeld auf der einen Seite erkennbar an bezahlbarem Wohnraum mangelt, auf der anderen Seite aber die Flächen knapp werden, auf denen Wohnungsbau überhaupt noch möglich ist. 
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Langenfelder Grüngürtel wird weiter schrumpfen

Seit 2012 laufen nun die Diskussionen und Arbeiten an dem neuen Regionalplan für den Regierungsbezirk Düsseldorf. Die Stadt Langenfeld hatte früh mit den Stimmen von CDU und FDP auch ein neues Baugebiet nördlich der Knipprather Straße im Bereich des Gartencenters gefordert. Die ersten Entwürfe der Bezirksregierung gingen auf diese Forderung aus Gründen des Grundwasserschutzes (Wasserschutzzone IIIa) nicht ein. Im aktuellen 3. Entwurf ist jetzt der federführende Regionalrat auf die Langenfelder Forderung eingegangen und hat ein Gewerbegebiet in der Größe von 16 Hektar an dieser Stelle eingeplant. Am 14. September hat der Planungsausschuss in Langenfeld diesen Entwurf mit den Stimmen der CDU befürwortet.
Dazu erklären die GRÜNEN im Kreistag Mettmann und im Langenfelder Rat:
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10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?


Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?
Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittel¬produktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungs¬mittel-spekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.
Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung und Handlungsbedarf macht der Film klar, dass es nicht weitergehen kann wie bisher. Aber wir können etwas verändern. Wenn wir es wollen!

Den Film zeigen die Langenfelder GRÜNEN
am Mittwoch, den 13. September 2017 um 19:30 Uhr
im Freiherr-vom-Stein-Haus, Hauptstr. 83

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Antrag zum Haushalt 2017 Planungs- und Umweltausschuss – Grünordnungsplan

Antrag:
Im Produktbereich 09 „Räumliche Planung und Entwicklung“, wird beim Produkt 09.01.01
„Umsetzung Grünordnungsplan“ (Seite 284) der Ansatz um 20.000 Euro erhöht, um das Niveau des Vorjahres zu halten.

Begründung:
2006 hat der Rat der Stadt Langenfeld den Grünordnungsplan als Leitbild für die Freiraumentwicklung Langenfelds beschlossen. Die Umsetzung soll kontinuierlich über geeignete Maßnahmen erfolgen. Angesichts des weiter voranschreitenden Rückgangs bei Tier und Pflanzenarten *) sollte hier keine Kürzung der ohnehin schon knappen Mittel erfolgen.

*) In der vom NABU jährlich durchgeführten Erhebung von Vogelarten wurde z. B. im Kreis
Mettmann Anfang 2017 ein Rückgang von 50 Prozent der in Gärten gezählten Buchfinken und Kohlmeisen gegenüber 2011 festgestellt.