GRÜNE sehen Schuldenfreiheit Langenfelds in Gefahr

Beim Neujahrsempfang der Langenfelder GRÜNEN, der fast schon traditionsgemäß im Freiherr-von-Stein-Haus stattfand, gab es neben einem, von Helmut Konrad vorgestellten Ausflug in die Welt der Karikaturen von und über „Charlie Hebdo“, viele Gespräche über aktuelle Themen. Die Palette der Themen umfasste so Unterschiedliches wie den Radverkehr oder die Windenergie in Langenfeld, die fehlende Willkommenskultur für Flüchtlinge oder die aktuellen Situation im Bereich Langfort.

Zum Thema Windenergie stellt der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Helmut Konrad fest: “Nach den Aussagen des Bürgermeisters scheint endlich unsere alte Forderung nach einer Aufhebung der Höhenbegrenzung eine Chance zu bekommen. Wir erwarten jetzt auch konkrete Schritte. Gegebenenfalls werden wir selbst einen Antrag dazu im Rat einbringen.“

Bereits in seiner Begrüßung kritisierte der Vorsitzende der GRÜNEN, Günter Herweg, die Haushaltspolitik der Stadt Langenfeld. Er wies darauf hin, „dass bereits in den letzten fünf Jahren der Amtszeit Bürgermeister Schneiders die Rücklage durch vier defizitäre Haushaltsjahre um ein Drittel geschrumpft ist.“ „Mit der neuen Finanzplanung ab 2015“, so Herweg weiter, „sind für die nächsten Jahre weitere städtische Verlusthaushalte in Sicht, die die einst stolze Rücklage von 33 Mio Euro auf sage und schreibe 4 Millionen abschmelzen werden. Solide Finanzen sehen für die GRÜNEN anders aus.“

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