Weitere zwei Jahre kein Ökostrom in städtischen Gebäuden

Nach wie vor bezieht die Stadt Langenfeld zur Versorgung ihrer eigenen Plakat_Komwahl_2014_Klimaschutz Gebäude und Einrichtungen sogenannten „Graustrom“, also den üblichen Strommix mit hohen Anteilen aus Atom- und Kohlestrom. Dazu Günter Herweg, GRÜNES Ratsmitglied: „Dies widerspricht nach wie dem vom Rat der Stadt schon vor zwei Jahren beschlossenen Klimaschutzkonzept, das als Maßnahme zur CO2-Einsparung u. a. eine nachhaltige Beschaffungspraxis der Stadt vorsieht – und das kann beim Strombezug eindeutig nur der Bezug von Ökostrom sein.“

Nicht genug damit, setzt die Stadtverwaltung noch eins drauf und verlängert diesen Stromliefervertrag nochmal um zwei Jahre bis Ende 2016. Die Schutzbehauptung der Verwaltung, man würde mit dem gegenüber Ökostrom eingesparten Geldmitteln eigene Klimaschutzmaßnahmen finanzieren, konnte aber auf Nachfrage der Langenfelder GRÜNEN nicht näher beziffert werden. Weder konnte die Stadtverwaltung laut Herweg darlegen, welche Gelder denn nun genau eingespart wurden, noch konnte sie spezielle Klimaschutzprojekte benennen. Stattdessen wurden kurzerhand alle ohnehin anfallenden Bau- und Erhaltungsmaßnahmen als Klimaschutzmaßnahmen deklariert.

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