GRÜNE lehnen Ausschreibungsergebnis zum alten Stadtwerke-Gelände ab!

Nach dem Umzug der Feuerwehr und der Stadtwerke soll das zentrumsnahe Gelände nun mit Wohnhäusern bebaut werden. Dazu gab es eine europaweite Ausschreibung, deren Ergebnis jetzt vorliegt. Von den ursprünglich sieben Bietermeldungen sind nur noch zwei Bieter für Grundstückskauf und Bebauung im Rennen, deren Entwürfe im Planungsausschuss vorgestellt wurden. „Für uns erfüllen beide Planungen nicht die Forderungen, die wir an die Bebauung dieses Geländes stellen“, so Günter Herweg, GRÜNES Ausschussmitglied. „Der Anteil an preiswerten Mietwohnungen ist uns eindeutig zu niedrig und zu unbestimmt, die geplante Energieversorgung nicht ausreichend am Klimaschutz orientiert“, meint Herweg. Ebenso halten die GRÜNEN Tiefgaragenzufahrten in den Anliegerstraßen „In den Griesen“ und „Zum alten Gaswerk“ für problematisch.

„Ärgerlich ist zudem, dass dies jetzt innerhalb kurzer Zeit der zweite innerstädtische Bebauungsplan ist, der in eine entscheidende Planungsphase gerät, ohne die Ergebnisse des Gutachtens über die Wohnungssituation in Langenfeld abzuwarten. Welchen Sinn macht da eigentlich ein solches, 30.000 Euro teures Gutachten“, so der GRÜNE weiter. Kritisiert wird auch das wenig transparente Verfahren: „Die Verwaltung hat das ganze Verfahren durchgezogen, ohne zwischenzeitlich den Ausschuss oder den Rat einzubinden. Jetzt am Ende heißt es nur noch: Friss oder Stirb! Das können wir nicht mittragen!”

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