Schaffung einer Ausgleichsfläche für 1,5 ha Wald, die dem Further Moor entnommen werden

Antrag für den Ausschuss für Planung, Umwelt und Klima am 25.2.21

Antrag:
In dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zum Further Moor, Drucksache 17/110, wird die Nummer 2 des Beschlussvorschlags einschließlich des nachfolgenden Absatzes gestrichen.
Stattdessen beschließt der Ausschuss:
2. Die Stadt Langenfeld führt für die entnommenen 1,5 ha Wald eine Ersatzaufforstung mit heimischen Laubbaumarten als Neuaufforstung auf geeigneten städtischen Flächen durch. Die Kosten der Aufforstung trägt die Stadt Langenfeld. Hierzu werden 15.000 Euro in den Haushalt 2021 eingestellt.

Begründung:
Durch anhaltende Dürreperioden, Borkenkäfer- und Pilzbefall hat Langenfeld einen hohen Baumverlust in allen städtischen Waldgebieten zu verzeichnen. Hier muss und wird aufgeforstet werden. Da diese Nachpflanzungen im Rahmen der Waldpflege und -erhaltung ohnehin zu erfolgen haben, sollten sie nicht als Ersatz für die Beseitigung von 1,5 ha vitaler Waldfläche herhalten. Stattdessen sollte die verlorengehende Waldfläche 1:1 durch eine Neuaufforstung im
Stadtgebiet ausgeglichen werden. Die Haushaltsmittel dienen zur Anpflanzung standortgerechter Jungpflanzen und der Einzäunung der Pflanzfläche.
Unser heimischer Wald leistet einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für das Stadtklima, wie unlängst die Stadtklimaanalyse der Stadt Langenfeld deutlich herausgestellt hat. Bereits heute ist Langenfeld im kommunalen Vergleich im Kreis Mettmann eine sogenannte „Hitzeinsel“. Hier gilt es, entgegen zu wirken, langfristig zu planen und verlässliche Strukturen für zukünftige Generationen zu schaffen.

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