Anfrage zum Schulausschuss: Corona-Aufholprogramm

Bitte lassen Sie von der Verwaltung folgende Fragen zum Thema Durchführung des Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ * beantworten:

Das sog. Corona-„Aufholprogramm“ für Kinder und Jugendliche beinhaltet rund zwei Milliarden Euro für Nachhilfe- und Förderprogramme in den Jahren 2021 und 2022. Die Bundesländer werden die Gelder in bereits bestehende Nachhilfe- und Sozialprogramme fließen lassen oder direkt an bundesweite Stiftungen und Bundesprogramme vergeben. Um möglichst schnell die Weichen für den Beginn der Programme zu stellen, haben wir folgende Fragen:

1. Gibt es schon konkrete Überlegungen für Langenfeld, diese Mittel abzurufen und den entsprechenden Programmen zur Verfügung zu stellen?
2. Welche Nachhilfe- und Sozialprogramme und welche Angebote von Stiftungen und Freien Trägern werden an Langenfeld bereits angewendet?
3. Gibt es bereits eine Abschätzung, in welchen Größenordnungen der Bedarf im Rahmen des „Aufholprogramms“ liegen könnte?
4. Kann dies auch kurzfristig durch Freiwilligendienste, wie im Papier des Bundes vorgeschlagen, geleistet werden? Ist geplant, hier auch die Träger des OGS einbinden?
5. Können spezielle Ferienprogramme durch das Kinderhaus kurzfristig installiert werden?
6. Da auch die Bewegungsförderung der Kinder und Jugendlichen stark durch die Schließung der Sportstätten gemindert wurde, können auch Programme dieser Kategorie gefördert werden, z. B. Schwimmunterricht, Fahrradtraining und auch allgemeine Bewegung. Wird es in Langenfeld ein Konzept geben, welches diese Bewegungsförderung ebenfalls integriert? (Stichwort: Antrag im Sportausschuss zur Schwimmfähigkeit)

* https://www.bmbf.de/files/BMFSFJ_Corona_Aufholpaket_Kurzinfo.pdf

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