Programm

Titelbild Programm 2014von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Ortsverband Langenfeld/Rhld.

GRÜN denkt voraus

Ein Aufbruch in Langenfeld ist notwendiger denn je
Wir GRÜNE wollen nach über 60 Jahren CDU-Vorherrschaft unsere Stadt dort zukunftsfähig entwickeln, wo dies in wichtigen Bereichen bisher unterblieben ist.

Das forcierte Wachstum des „immer mehr“ stößt längst an seine natürlichen und sozialen Grenzen: Ausweisung immer neuer Baugebiete, Eingriffe in die Natur und andauernde Reduzierung des Grüngürtels. Über 50 % der Stadt sind heute schon Siedlungsfläche. Die Spirale dreht sich immer schneller. Schon sind für den neuen Regionalplan weitere Teile des Grüngürtels im Visier der Planer und Grundstücksspekulanten.

Wir GRÜNE stehen dagegen für ein Leben im Einklang mit den natürlichen Grundlagen unserer Natur und Umwelt. Es geht darum, diese Grundlagen mit den Bedürfnissen der Menschen in unserer Stadt in Einklang zu bringen. Verkehr und Stadtplanung, Naherholung und Gewerbe, die Bedürfnisse junger Familien und alter Menschen müssen wieder von den Interessen der Bürgerinnen und Bürger her gedacht werden und dürfen sich nicht an den Interessen von Investoren, Grundstücksverwertern und Rittern des schnellen Geldes orientieren.

Ökonomie und Ökologie sind keine Gegensätze
Die erzielte Schuldenfreiheit und der verantwortungsvolle Umgang mit dem (Steuer-)Geld der BürgerInnen sind auch für uns die ökonomische Basis für die Langenfelder Zukunft. Schuldenfreiheit ist aber eine Grundlage, nicht das Ende der Entwicklung. Entgegen der einseitigen Langenfelder Stadtentwicklung treten wir GRÜNE unter anderem dafür ein, dass ökonomische und ökologische Ziele keine Gegensätze mehr bilden. Wir wollen ökonomische, ökologische und soziale Interessen vereinen.

Familienfreundlichste und soziale Stadt Langenfeld
Wir wollen den Menschen in unserer Stadt ideale Möglichkeiten zur Verbindung von Arbeit, Sport- und Freizeitgestaltung, Einkauf, gesundem Leben, Bildung, Kultur, Gesundheitsversorgung und sozialer Infrastruktur bieten. Vorrangiges Ziel ist es dabei, in der Region die kinder- und familienfreundlichste Stadt zu werden. Dies wird auch die Veränderung in der Altersstruktur (demografischer Wandel) unserer Stadt verlangsamen und damit verträglicher gestalten. Natürlich müssen wir dem zunehmenden Anteil älterer Menschen insgesamt Rechnung tragen: Barrierefreie Stadtgestaltung, ausreichende ärztliche Versorgung, die Unterstützung von Begegnungs-, Sport- und Bewegungsprogrammen und nicht zuletzt ein Angebot an altengerechten Wohnungen sollen für sie die Lebensqualität in unserer Stadt verbessern.

Zu einer sozialen Stadt gehört auch ein würdiger Umgang mit den Menschen, die vor Krieg und Unrecht geflohen sind und in unserer Stadt untergebracht sind. Diese Flüchtlinge sollen nicht weiter bei Unterbringung und Verpflegung zutiefst bevormundet und als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Die Stadt Leverkusen macht vor, wie es auch geht: Unterbringung in einem normalen Wohnumfeld und eine Auszahlung der Versorgungsleistung zur freien Verfügung.

Dr. Günter Herweg © Foto SchatzGrüne Ideen setzen sich durch
Wir GRÜNEN haben bewiesen, dass wir in Langenfeld immer Ideen frühzeitig in die Debatte gebracht haben, die sich am Ende durchgesetzt haben: Ein autofreier Marktplatz, mehr Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, eine zweite Gesamtschule, ein Klimaschutzkonzept, Solaranlagen auf städtischen Gebäuden, Schulsozialarbeiter, usw.

Dr. Günter Herweg
Vorsitzender Bündnis 90/DIE GRÜNEN Langenfeld

Das komplette Programm zur Kommunalwahl 2014 können Sie als pdf pdf (1,4 mb) herunterladen.